Trainingsbereiche



In welchen Trainingsbereiche sollten Sie trainieren?


Regenerationsbereich (REG, REKOM)

  • Am Ruhetag, um den Körper nach einer harten Trainingseinheit bei der Regeneration zu unterstützen
  • Nicht länger als 30 min.
  • Sehr gut wäre es, dieses Training in einer anderen Sportart durchzuführen (aus orthopädischen Gründen der Überlastung einzelner Strukturen)
  • < 60% der maximalen Herzfrequenz


Grundlagenausdauertraining 1 (GAT1, GA1)

  • Entwicklung der Leistungsbasis
  • Fettverbrennungstraining

Effekte:

  • Vermehrte Blutbildung, damit kann der Sauerstoff effizienter transportiert werden
  • Bessere Energiegewinnung im Muskel
  • bessere Versorgung der Muskulatur durch bessere Durchblutung
  • 60 – 75% der maximalen Herzfrequenz

 
Grundlagenausdauertraining 2 (GAT2, GA1/2)

  • Übergangsbereich zwischen GAT1 und GAT3
  • Verbesserung der Sauerstoffaufnahme sowie der Leistungsfähigkeit der sauerstoffverwertenden Organsysteme (Muskulatur, Herz-Kreislauf-System)
  • 75 – 85% der maximalen Herzfrequenz


Grundlagenausdauertraining 3 (GAT3, GA2)

  • Wird nur von ambitionierten (wettkampforientierten) Athleten benötigt.
  • Die Muskulatur gelangt durch die höhere Intensität allmählich in einen Sauerstoffmangel.
    Hierdurch fällt Laktat an (Stoffwechselprodukt, das zur Übersäuerung der Muskulatur und damit irgendwann zum Abbruch der Belastung führt)
  • Dieser Trainingsbereich entspricht einem aerob-anaeroben Mischstoffwechsel, d. h. neben dem Stoffwechsel unter optimaler Sauerstoffversorgung (aerob) nimmt der Stoffwechselweg mit Sauerstoffmangel und Laktatbildung einen immer höheren Anteil an.
  • Adaptation des Organismus an höhere Laktatwerte
  • 85 – 90% der maximalen Herzfrequenz


Wettkampfspezifisches Ausdauertraining (WSA)

  • Entwicklung der wettkampfspezifischen Ausdauer über sehr kurze Strecken und mit hohen Geschwindigkeiten
  • > 95% der maximalen Herzfrequenz

 

GAT3 und WSA können nur trainiert werden, wenn ausreichen GAT1 und GAT2 Training vorher stattgefunden hat!